Kooperationspartner
Landesbischof Dr. Ulrich Fischer: “Vor 20 Jahren haben wir in unserer badischen Landeskirche Kontakte zur englischen Church-Planting-Bewegung aufgenommen. Nun intensiviert die Konferenz „Gemeinde 2.0“ diese Kontakte – mit neuen Impulsen vor allem jüngerer Kollegen und in Zusammenarbeit mit dem EKD-Zentrum „Mission in der Region“.Über den kirchlichen Tellerrand schauen und dabei Anstöße für die eigene missionarische Arbeit erhalten – das lohnt sich. Von England lernen heißt missionarischer werden.”
Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July:
“Wen erreichen wir mit unseren kirchlichen Angeboten – und wen nicht? Wie erreichen wir die Menschen, die sich in unserer hoch fragmentierten und segmentierten Gesellschaft im Milieu der Kirche nicht mehr heimisch fühlen? Um diese Frage beantworten zu können, präsentiert die Konferenz „Frische Formen für die Gemeinde“ sozialwissenschaftliche Erkenntnisse, vor allem die Ergebnisse der Sinus-Milieu-Forschung, und wertet sie aus. Sie fragt danach, welche Gestalt Kirche, Verkündigung und Glaube haben muss, um verstanden zu werden und attraktiv zu sein. Neben dem normalen Gemeindeleben finden sich ergänzend weitere Formen, Gestalten und Lebensweisen von Kirche und Christen. Es gibt überzeugende Modelle für „frische Formen“ von Kirche. Die anglikanische Kirche von England existiert unter schwierigen Säkularisierungsbedingungen. Dennoch hat sie einen erstaunlichen missionarischen Aufbruch geschafft.Dies alles kann ermutigen und deutlich machen: Kirche, evangelische Kirche, hat Zukunft. Wir wollen eine missionarisch aufbrechende Kirche. Daher ist es wichtig, über theologische Differenzen und geistlich unterschiedliche Prägungen hinweg nach einer Koalition derer zu suchen, die diese Herausforderungen sehen, damit Haupt- und Ehrenamtliche über der neu wahrgenommenen Aufgabe womöglich zu neuen Formen der Zusammenarbeit finden.Ich danke der Konferenz „Frische Formen für die Gemeinde von heute“ dass sie sich diesen Fragen mit großer Energie, Fachwissen und Liebe zur Kirche stellt und sie bearbeitet.”





