G2 – Willkommen!

Gemeinde 2.0 geht weiter

Während der Konferenz führten Journalisten Interviews und hielten Zitate fest. Daraus entstehen im Laufe des Jahres sechs thematische E_Magazine. Weiteren Interessierten senden wir sie gern kostenlos zu. Bitte Mail an: magazin@gemeindezweinull.org.

  • März 2011 – Rückblick zur Konferenz
  • April 2011 – Neue Milieus erreichen
  • Juni 2011 – Gottesdienste – Mit Liturgie und Liebe feiern
  • Juli 2011 – Führen als Vision sharing – Leitungsverantwortung heute
  • September 2011 – Gemeinde auf Sendung – Teilhhaben an der „Missio Dei“
  • Oktober 2011 – Ein buntes Bild von Kirche leben – Frische Formen für die Kirche
  • Februar 2012 – Netzwerken – von und mit andern lernen

Dankbar blicken wir auf hoffnungsstarke und inspirierende Tage in Filderstadt zurück. Lassen Sie sich auf dem Blog durch die Videos hineinnehmen in die Fachbeiträge und die Teilnehmerstimmen. Das Konferenzheft als Übersicht steht online zur Verfügung, sowie die Broschüre der Konferenz.

Berichte, Statements, Bilder und Impulse für die Weiterarbeit stehen im neuen eMagazin zur Konferenz. Hier zum Download.

Veranstalter

Statements der Veranstalter

“G2″ stellt sich der entscheidenden Frage für eine evangelische Kirche heute: Wie erreichen wir die Unerreichten? Unsere Gesellschaft ist fragmentiert in unterschiedlichste Milieu, Lebensstile, Lebenswelten, Mentalitäten. Wie finden wir Gestalten von Kirche, Inkorporationen des Evangeliums, mit denen wir auch die ansprechen, die sich vom eher konservativ-traditionsorientierten Habitus von Kirche nicht angesprochen fühlen? Wie können wir die sehr bewährte, aber nur begrenzt integrationsfähige parochiale Form von Kirche sinnvoll ergänzen? Und was können wir für diese Prozesse etwa von der Church of England, also einer Volkskirche lernen, die unter vergleichbaren, ja härteren Bedingungen den turn geschafft hat?
Prof. Dr. Heinzpeter Hempelmann
EKD-Zentrum Mission in der Region | Standort Stuttgart

Wer rastet, der rostet”, heißt es im Volksmund. In der missionarischen Gemeindeentwicklung gilt Ähnliches: Ansätze, die gestern noch “neu” und herausfordernd waren, sind heute u.U. schon nicht mehr geeignet, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Zugleich gibt es Uraltes, das nie aufhörte zu wirken. In einer Welt, die sich fortwährend ändert, ist es jedenfalls wichtig, das eine vom anderen zu unterscheiden und nach den Wegen zu suchen, die heute helfen, Gemeinden in der Mission Gottes zu stärken und zu fördern. Von der Anglikanischen Kirche können wir dabei viel lernen: Mut zu Neuem, Bewahren der Fundamente, Humor, Experimentierfreude, Klarheit und Weite – und ein ansteckend fröhliches Kirchen-Wesen.
Prof. Dr. Michael Herbst
Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung (IEEG)

Frische Formen für die Kirche von heute. Manche mögen das als Zumutung empfinden. Kann nicht einfach alles bleiben wie es ist? So verständlich dieser Wunsch sein mag. Für Kirche und Gemeinde passt er nicht. Denn eine Kirche, die so bleibt, wie sie ist, verliert den Anschluss. Den Anschluss an die Menschen, für die sie da sein soll. Als Jugendwerk setzen wir uns dafür ein, jungen Menschen in ihren Lebenswelten zu begegnen und sie zu einem eigenen Glauben an Jesus Christus einzuladen. Für diese jungen Menschen brauchen wir eine bewegliche und experimentierfreudige Kirche. Deshalb freue ich mich auf die Konferenz Gemeinde 2.0 und arbeite gerne daran mit, frische Formen für eine Kirche von heute zu entwickeln und zu multiplizieren.
Pfarrer Gottfried Heinzmann
Leiter des ejw

Kirche und Bewegung brauchen einander. Weite und Tiefe schließen sich nicht aus, sondern bringen in Weggemeinschaft gesellschaftliche Relevanz und Vitalität hervor. Deshalb setze ich mich für Vineyards innerhalb der verfassten Kirchen ein. Gemeinde 2.0 ist für mich ein Meilenstein der Hoffnung, Brücken zu bauen, an einem Bild der Zukunft zu zeichnen und Menschen zu ermuntern, Innovationen mutig zu leben.
Marcus B. Hausner
Leiter der Vineyard-Gemeinschaften
Kurzinformation ‘Vineyard Gemeinschaften’

Gemeinde 2.0 ist für mich ein großartiges Hoffnungszeichen. Als Lerngemeinschaft machen wir uns auf die Reise und suchen nach Wegen, die in der Zukunft für unsere Kirche tragfähig sein werden. Neben den bestehenden Gemeindeformen benötigen wir neue Ausdrucksformen von Gemeinde, die in der Lebenswelt fremd gewordener Milieus ankommen. Unsere Konferenz möchte in der Reformdekade der EKD eine Erfrischung sein, die Mut macht erneut aufzubrechen, das Unglaubliche zu erwarten und sich von Gottes Geist mit Perspektiven beschenken zu lassen. Markus Weimer Leiter Church Convention

Wir können einiges lernen von der Kirche in England. Vor vier Jahren haben wir in einem Impulstag mit Prof. Michael Herbst den Glaubenskurs EMMAUS im Kirchenbezirk gestartet. Vor zwei Jahren besuchten die Pfarrerinnen und Pfarrer in ihrem Jahreskonvent London und erlebten, wie die Kirche mit frischen Formen auf Veränderungen der sich rasch wandelnden Gesellschaft reagiert. Es gibt keine Probleme, Probleme sind Herausforderungen“- dieser Satz war nicht nur Schlagwort, sondern konnte sich sehen lassen in Gottesdiensten und kirchlicher Sozialarbeit. Mission wird nicht als Veranstaltung der Kirche gesehen, sondern als Zuwendung Gottes selbst zu dieser Welt. Und nicht der Einzelkämpfer, sondern das Team ist der Player. Tradition und Innovation spielen gekonnt zusammen. Wir sind aus Erfahrung gespannt auf den Kongress Gemeinde 2.0 vor unserer Haustüre.
Dekan Rainer Kiess Evang. Kirchenbezirk Bernhausen